Ich bin betroffen!

Ein Ablehnungsbescheid, eine Anhörung, ein Vermerk des Verfassungsschutzes, ein abgebrochenes Referendariat: Das ist kein privates Problem. Es ist genau das, wofür dieses Netzwerk da ist.

Wir ersetzen keine Anwältin und keine Gewerkschaft. Wir hören zu, ordnen ein, vermitteln und machen – wenn Du das möchtest – aus einem einzelnen Vorgang Öffentlichkeit.

Was wir tun können

  • Erstgespräch, vertraulich. Was liegt vor? Welche Frist läuft? Wer sitzt schon am Tisch?
  • Einordnung. Regelanfrage, Anhörung, Ablehnung, Entlassung, Beobachtung: nicht jeder Bescheid meint dasselbe.
  • Vermittlung. Gewerkschaft (oft GEW, ver.di, DGB), Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen, Initiativen vor Ort.
  • Öffentlichkeit – nur mit Ihrer Zustimmung. Text auf dieser Seite, Punkt auf der Karte, Begleitung zu einer Veranstaltung.
  • Verbindung zu anderen Betroffenen. Die 1970er und die Gegenwart sitzen hier absichtlich an einem Tisch.

Was wir nicht versprechen: Prozesskosten, anwaltliche Vertretung aus dem Netzwerk heraus oder „den Fall gewinnen“.

Was Du tun kannst – in dieser Reihenfolge

  1. Fristen notieren. Widerspruch und Klage haben kurze Laufzeiten.
  2. Die Gewerkschaft einschalten, auch wenn die Mitgliedschaft erst jetzt beginnt. Rechtsschutz hängt oft davon ab.
  3. Unterlagen sichern: Bescheid, Anhörungsprotokoll, Stellenausschreibung, eigene Stellungnahmen. Nichts „zur Klärung“ ungesichert schicken.
  4. Uns schreiben & Rechtsbeistand aufsuchen.

Kontakt aufnehmen

Schreibe an [E-Mail einsetzen].
Betreffzeile gern: Betroffen – [Bundesland].

Im ersten Mail reicht:

  • Vorname oder ein Pseudonym
  • Bundesland und Bereich (Schule, Hochschule, Justiz, Bahn, Kommune …)
  • Was passiert ist – in wenigen Sätzen
  • Ob eine Frist läuft
  • Ob wir zurückrufen dürfen – und unter welcher Nummer

Wir antworten nicht automatisch. Rechnen Sie mit einigen Tagen. Bei laufender Frist schreibe parallel an die Gewerkschaft.

Daneben kannst du auch auf der Karte sehen, ob einige der Betroffenen auch Unterstützung anbieten können.

Fall auf der Karte schildern

Die Karte unter Betroffene zeigt, dass das kein Einzelfall ist. Jeder Punkt ist freiwillig.

Zwei Stufen

  1. Punkt ohne Namen. Bundesland oder Stadt, Berufsfeld, Jahr, ein Satz. Beispiel: „Bayern, Lehramt, 2025: Referendariat nach VS-Auskunft verweigert.“
  2. Punkt mit Geschichte. Name oder Initialen, Foto nur mit Extra-OK, längerer Text wie die Porträts auf dieser Seite.

Wir setzen nichts online, das Du nicht gegengelesen hast. Deine Wohnadresse erscheint nicht. Die Karte ist grob (Stadt oder Landkreis), kein Stecknadel-Wohnhaus.

Widerruf: Eine Mail genügt. Der Punkt kommt runter.

Sofort, wenn eine Frist läuft

Gewerkschaft vor Ort · Rechtsschutz prüfen · Anwaltliche Erstberatung über VDJ oder Gewerkschaft · Bescheid nicht unbeantwortet lassen.